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Sabine Gerstacker
Sabine Gerstacker ist in Hirschberg im Riesengebirge geboren. Riesengebirge? War da nicht was? Ach ja, "Rübezahl". Aber Vorsicht! Die korrekte Anrede lautet "Herr der Berge" oder "Herr Johannes". Heute lebt die Künstlerin in Laufen an der Salzach. Rübezahle gibt es dort nicht aber kunstsinniges Publikum.
Sabine Gerstacker studierte Kunst bei Prof. Karl Blocherer (Kunstschule Blocherer) in München, war Meisterschülerin des Südtiroler Künstlers Professor Robert Scherer und studierte bei Professor Bruno Orfei an der Accademia di Belle Arti in Perugia. Außerdem ist sie Absolventin internationaler Sommerakademien in Salzburg. Die Künstlerin spielt mit Formen, Strukturen, vor allem aber mit Farben. "Ich lege Kraft, Dynamik und Lebensfreude in meine Bilder mit der Absicht, die Sensoren der Betrachter dafür zu erreichen", sagt die Künstlerin und "erst wenn alle Farben und Formen das ausdrücken, was mich inspiriert hat, beginne ich ein Bild zu malen". So gibt es für jedes Bild genaue Skizzen; jeder Farbfleck, jeder Farbwert ist bewusst gewählt. Sabine Gerstackers "Schöne wilde Bilder" sind voll Lebensfreude.
Bild: "Alle Schätze dieser Welt" (Öl und Blattgold auf Leinwand)
Und Schätze sind es wahrlich, die dieses Bild in seinen Farben bringt. Im Orange die Lebensfreude, im Gelb das Licht, die Heiterkeit. Das Blau schenkt uns den Himmel und die Sehnsucht. Grün führt in die Harmonie von Wiesen und Wäldern, in die Hoffnung, in die Erneuerung des Lebens. Rot weckt Energie und Leidenschaft. Violett trägt Inspiration und Mystik in seinem geheimnisvollen Mantel. Weiße Tupfer bringen Klarheit; und das Gold, Metall der Götter und Könige, zeigt Erhabenheit und Sonnenglorie. Wohl denen, die diese Schätze in sich und in die kleine oder große Welt tragen.

